Die Zentrale Biomaterialbank der Charité eröffnete 2016 ein neues, eigenes Gebäude am Campus Virchow-Klinikum.

Das Berliner Institut für Gesundheit (BIG) / Berlin Institute of Health (BIH) und die Charité – Universitätsmedizin Berlin haben die zentrale Wichtigkeit von zentralisierten Biobanken mit Proben und Daten höchster Qualität erkannt. Um diesen Anspruch auch langfristig Genüge zu tun, wird seit April 2015 ein neues, hochmodernes Gebäude für die gemeinsame Biomaterialbank auf dem Charité Campus Virchow-Klinikum errichtet. Am 28. Oktober 2015 wurde das Richtfest des Neubaus gefeiert.

Das Gebäude wird mehr als 2 Millionen Proben unter standardisierten Bedingungen mit höchster Qualität aufnehmen können und wurde im Sommer 2016 fertiggestellt werden. Es stehen verschiedene Lagermöglichkeiten mit Temperaturbereichen bis zu -196°C zur Verfügung. Der überwiegende Teil der eingelagerten Materialien sind flüssige Bioproben, wie zum Beispiel Blutproben bzw. Blutbestandteile oder Liquor. Darüber hinaus fallen auch erheblich Mengen an unfixierten Kryogewebeproben an, die häufig von Krebspatienten stammen. Die Proben werden zusammen mit den korrespondierenden Behandlungsdaten verschlüsselt und unter kontrollierten und qualitativ gesicherten Bedingungen gesammelt und gelagert.

Der Bau wurde durch das Architektenbüro Erchinger und Wurfbaum beauftragt.

  

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